Wuhan,die Hauptstadt der Provinz Hubei (4,2 Mio. Ew.) ist das größte Industrie- und Handelszentrum Zentralchinas und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Der 1927 aus den drei Städten Hankou, Hanyang und Wuchang entstandene Riesenort liegt an der Mündung des Han Jiang in den Yangtze. Hier verbindet die erste von heute drei Yangtze-Brücken (erbaut 1957) das kleinere Hanyang mit dem alten Wuchang. Dieser Stadtteil bietet die meisten Sehenswürdigkeiten - und eine bewegte Vergangenheit: Der Wuchang-Aufstand von 1911 war der Anfang vom Ende des Kaisertums.
Touristische Höhepunkte
Gelber-Kranich-Turm Der Gelbe-Kranich-Turm liegt am südlichen Ufer des Yangtzes und ist eine der vier berühmtesten Sehenswürdigkeiten in China. Das ursprüngliche Gebäude wurde 1,223 zum Andenken an einen Unsterblichen errichtet. Der fünfstöckige, 51m hohe Turm wurde mehrmals zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Der Turm inspirierte bereits viele chinesische Dichter und Maler und ist heute das Wahrzeichen der Stadt.
Auf dem Turm hat man einen Ausblick auf den Yangtze und die Landschaft von Wuhan.
Guiyuan Temple
Das Guiyuan-Kloster ist eines der vier wichtigsten buddhistischen Klöster in der Stadt Wuhan. Es wurde im Jahre 1658 während der Qing-Dynastie erbaut und gehört zur Schule des Zen-Buddhismus
Die knapp 47.000 Quadratmeter große Klosteranlage ist in vier Höfe unterteilt und umfasst mehr als 200 Zimmer und Hallen. Verschiedene der Bauten und buddhistischen Werke haben die zahlreichen Kriege, Naturkatastrophen und politischen Turbulenzen in den vergangenen Jahrhunderten überdauert. Besonders sehenswert sind die Statuen der 500 Arhat. Neben den Statuen sind auch andere Hallen und Räume in der Klosteranlage sehenswert, so zum Beispiel der Cangjing-Pavillon. Das wichtigste Gebäude der Tempelanlage ist jedoch die Haupthalle im Zentrum des Klosters. Auch hier wird eine Buddha-Statue, begleitet von zwei seiner Schüler, aufbewahrt. Zur Zeit leben in dem Kloster etwa 60 Mönche.