Der Bezirk Lijiang befindet sich im Nordwesten der Provinz Yunnan. Er grenzt im Westen an die Yunling-Gebirgskette und im Osten an den Xiaoliang-Berg. Dem Bezirk mit seiner Hauptstadt in der Gemeinde Dayan unterstehen vier Kreise.
Der Jinsha-Fluss wechselt in diesem Bezirk mehrmals seine Flussrichtung. Die erste Biegung des Yangtze befindet sich ebenfalls hier. Der Schneeberg Yulong, die Altstadt Dayan und der Lugu-See sind wichtige Reiseziele. Die Naxi-Nationalität hat eine lange Geschichte und inhaltsreiche Kultur. Ihr Baustil, ihre Trachten und Lebensgewohnheiten sind stark ausgeprägt. Sehr beeindruckend sind auch die Dongba-Bilderschrift sowie die alte Höhlenmusik.
Touristische Höhepunkte
Die Altstadt von Lijiang (Die Großgemeinde Dayan)
Gelegen in einer weiten und sehr fruchtbaren Tal-Ebene, die von den schneebedeckten Gipfeln des Jade-Drachen Berges überragt wird, liegt der Kern der Altstadt Lijiangs: Dayan. Diese Siedlung wurde zur Zeit der Südlichen Song Dynastie vor ca. 800 Jahren gegründet. Lijiang war ursprünglich Zentrum der Naxi, einem Nomaden-Stamm, dessen Häuser in Lijiang noch zu bestaunen sind. Im Dezember 1986 hat der Staatsrat die Altstadt zu einer berühmten historischen und kulturell wertvollen Stätte der Volkrepublik ernannt. Im Jahre 1997 wurde Lijiang dann von der UNESCO auf der Liste der wichtigsten Stätten kulturellen Erbes gesetzt. Klassische Naxi Musik
Die Naxis lieben Musik. Die männlichen Naxis sind traditionelle Musiker. In den letzten Jahren lebte ihre Musik - ein altes Vermächtnis, welches das Volk der Naxis seit der Invasion Kublai Khan's im 13ten Jahrhundert aufrecht erhielt - wieder zunehmend auf. Viele westliche Experten glauben an die Einteilung in die "Typische Klassische Chinesische Musik" und die "Symphonien Chinesischen Stils". Lui Ju, der Vorsitzende der Vereinigung für Chinesische Musik, schätzt sie als "lebende musikalische Fossilien". Sie wurden zu unserer Zeit systematisiert und veröffentlicht.
Der Jade-Drachen-Schneeberg
Fünfzehn Kilometer entfernt von der Altstadt Lijiangs ragt der Jade-Drachen-Schneeberg (Yulong Xueshan) aus der Erde. Es ist dies ein maritimer Gletscher aus der Neuzeit, der einzigartig südlich liegt in der Nördlichen Hemisphäre. Der Hauptgipfel, Shanzidou, sieht aus wie ein gigantischer Drachen eingebettet in immerwährendes Eis und Schnee 5,596 m über dem Meeresspiegel. Der Gipfel ist per Kabelbahn von der Talstation Yunshanping (Rottannenwiese) zu erreichen. Für alpine Skiläufer sind zwei weitere Ski-Lifte im Bau. Yunshanping Wiese
Yunshanping ist ein großes Weideland auf den Jadedrachenscheeberg, während der Gipfel des Jadedrachenschneeberg (5 700m) unmittelbar im Hintergrund steht.
Yuquan-Park (Schwarze-Drachenteich-Park)
Im Volksmund bekannt als Teich des Schwarzen Drachens, stammt der Name des Yuquan (Jade-Quelle) Park im Norden der Stadt Lijiang - am Fuße des Xiangshan-Berges - von dem Gewässer, das so klar ist wie Quellwasser und so glitzernd wie Jade. Die Anlage, die im Schatten von Trauerweiden eingebettet ist, liegt in einer grünen Wiese. Der Wasserfall unter der Shuocui-Brücke produziert ein andauerndes Brausen und fließt dann weiter in den verzweigten Strom.
Wandgemälde in Lijiang
Die Wandgemälde in Lijiang stammen meistens aus der Ming-Zeit. Heute sind davon noch 55 erhalten. Das größte davon wird im Dabaoji-Palast in Baisha aufbewahrt. Die Wandgemälde in Lijiang haben meistens religiöse Geschichten zum Thema. Sie sind eine Kombination von den Stilrichtungen der Naxi-, der Tibet-, der Bai- und der Han-Nationalität.
Shigu Stadt
Shigu ist 50 Kilometer von Lijiang entfernt. Es gibt eine Stein-Trommel-geformte Finanzanzeige in der Stadt mit der Beschreibung, welche die Geschichte notiert, der Mu Gao, der Naxi Häuptling, das Tibeter schlug. Und der ist der Grund, warum die Stadt als Shigu genannt wurde (Steintrommel). Das Klima in Shigu ist mild. Der Boden hier ist sehr fruchtbar und produktiv. Tibetanische Leute holten Pelze und Tee, Salz, Tuch und andere Artikel für Leute wert zu sein die Kräuter hier, leben herum. Es ist am Markttag, als du das natürliche und einfache Leben in dieser wichtigen Stadt auf Tee-Pferd Straße wirklich erfahren kannst. Die erste Biegung des Yangtze Flusses
Der Yangtze entspringt hier aus dem Zusammenfluss mehrerer kleiner Flüsse die zu einem großen Teil vom Qinghai-Tibet-Plateau herabfließen. Der größte und der Hauptzufluss ist aber der Jinsha, der auch berühmt durch die von ihm gegrabene Tigerschlucht ist. Nahe des Dorfes Shigu, hat der frisch entstandene Yangtze seine erste große V-förmige Biegung. Die Landschaft hier wirkt traumhaft und kann von vielen höher gelegenen Stellen, im Panoramablick betrachtet werden.
Die Tiger-Sprung-Schlucht
Die Hutiao (Tieger Sprung) Schlucht streckt sich über 15 km vom Yulong Berg in Lijiang bis zum Haba Schneegebirge in Zhongdian. Die Tiger-Sprung-Schlucht ist eine der längsten , tiefsten und engsten Schluchten der Welt. Eine Legende besagt, das der Name der Schlucht vom engsten Punkt her stammt, da dieser, knapp 30 m breit, jemals von einem Tiger übersprungen wurde.
Yufeng-Kloster
Das Yufeng-Kloster befindet sich am südlichen Fuß des Yufeng-Berges und ist 9 km von der Kreisstadt Lijiang entfernt. Die berühmten „10 000 Japanischen Kamelien“ sind hier im Kloster zu bewundern. Überlieferungen nach wurde
dieser Teestrauch während der Ming-Zeit zwischen dem Jahr 1465 und 1487 angepflanzt. Um diesen Strauch herum wurde später das Kloster gebaut. Der Teestrauch ist bereits über 500 Jahre alt. Seine Blütezeit dauert jährlich mehr als 100 Tage. Insgesamt blühen in 20 Gruppen hintereinander 20 000 Blumen, was einen herrlichen Anblick bietet.
Wohnhof von Joseph Rock
Im Dorf Yuhu, lebte 27 Jahre lang der Amerikaner Joseph Rock. Der hat sich viel mit der Geschichte und der interessanten Kultur der Naxis beschäftigt. Sein Wohnhof ist jetzt ein Museum.