|
|
|
Großartiger Yangtze-Fluss
|
|
|

Sie sind hier: Startseite>Reiseführer>Stadt>Lanzhou

Lanzhou, Hauptstadt der Provinz Gansu, ist eine wichtige Stadt an der Seidenstraße, früher wurde sie auch als Goldene Stadt genannt. Lanzhou liegt am Oberlauf des Gelben Flusses und auf dem geometrischen Mittelpunkt des chinesischen festländischen Territoriums. Der Gelbe Fluss fließt die Stadt durch. Und süd- und nördlich der Stadt reihen die Berge. Es herrscht ein trockenes Kontinentalklima hier. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 327mm. Die durchschnittlichen Temperaturen im Jahr liegen bei 10.3°C. Die gesamte Bevölkerung in Lanzhou gehört zu 37 verschiedenen nationalen Minderheiten.Lanzhou hat eine Geschichte von 2,000 Jahren. Schon in der Westlichen Han-Dynastie wurde hier eine Kreisstadt errichtet. Sie liegt östlich von dem berühmten Hexi-Korridor. In der Geschichte war Lanzhou ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt auf der Seidenstraße.

Touristische Höhepunkte
Fünf Quellen-Park
Der Fünf Quellen-Park ist ein beliebtes Ausflugziel in Lanzhou. Seinen Namen verdankt der Park einer Legende. Huo Qubing, der berühmte General, der 121 v.Chr. erfolgreich gegen die Xiongnu vorging und die Hexi-Korridor sicherte, soll hier einst nach frischem Wasser für seine dürstenden Truppen gesucht haben. Verzweifelt habe er mit seiner Peitsche fünfmal auf den Boden geschlagen, worauf fünf Quellen zu sprudeln begannen. Im Park befindet sich ein buddhistischer Tempel, der Chongqing Si, dessen Attraktion eine 3m hohe und 5 Tonen schwere Eisenglocke aus dem Jahr 1202 bildet. Ein Sessellift fährt von hier hinauf zum 2,100m hohen Lanshan, einem beliebten Aussichtspunkt, wo man im Sommer der Hitze entfliehen kann. Vom Gipfel führt ein Wanderweg hinunter zum Fünf Quellen-Park.

Bingling-Tempel
Der Bingling-Tempel bzw. die Binglingsi-Grotten mit seinen Höhlen der Zehntausend Buddhas ist ein Höhlentempel-Komplex am Nordufer des Liujiaxia-Stausees am Gelben Fluss in der Provinz Gansu. Sie sind etwa 80 km von Lanzhou entfernt und nur mit dem Boot erreichbar. Die erste Grotte wurde um 420 am Ende der Jin-Dynastie (265–420) gebaut. Heute gibt es noch 183 Höhlen mit insgesamt 694 Steinstatuen und 82 Lehmfiguren in verschiedener Größe. Der Höhlentempel steht seit 1961 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.


Das Provinzmuseum von Gansu
Das Provinzmuseum von Gansu wurde 1956 unter seinem jetzigen Namen gegründet und geht auf eine ältere Institution zurück. Zu seinen Highlights zählen die Keramiken verschiedener neolithischer Kulturen, darunter die bemalte Keramik aus der Dadiwan-Kultur, sowie das 1969 in Wuwei entdeckte, auf dem Rücken einer Schwalbe galoppierende bronzene Pferd (Tong ben ma), das “Fliegenden Pferd” aus dem Grab des Generals Zhang der Zeit der Östlichen Han-Dynastie.

Park der Weißen Pagode
Der Berg der Weißen Pagode ist rund 1,800m hoch. Da die Stadt aber bereits auf einer Höhe von 1,600m liegt, erhebt sich der Berg der Weißen Pagode nur etwa 200m über dem Fluss. Stufen führen an zahlreichen Pavillons, kleinen Tempeln und Aussichtspunkten vorbei zum Gipfel hinauf. Die 17m hohe Weiße Pagode auf dem Gipfel präsentiert sich heute eher grau. In ihr wurde die Asche eines tibetischen Mönchs beigesetzt, der in der Yuan-Zeit aus Lhasa kommend auf dem Weg zum Hof des Mongolenkhans hier starb. Die Pagode wurde in der Ming-Zeit zerstört und wieder neu aufgebaut. Die beiden kleinen Halle links und rechts des Turmbaus Bergen eine Glocke und eine mit Elefantenhaut bespannten Trommel.

Liujiaxia-Talsperre
Die Liujiaxia-Talsperre ist eine größere Talsperre am mittleren Oberlauf des Gelben Flusses, die diesen zum Liujiaxia-Stausee aufstaut.Das Absperrbauwerk ist eine 147 m hohe und 204 m lange Gewichtsstaumauer. Die Gesamt-Kronenlänge von 840 m setzt sich aus mehreren Einzelbauwerken zusammen, darin sind auch beidseitige Hilfsmauern und -dämme eingeschlossen.
 
Beijing Xi'an Shanghai Kunming Guilin Guangzhou Xiamen Fuzhou


Copyright © 2009 DDIT! GmbH Alle Rechte vorbehalten.
E-mail: Deutsch@dditours.com or Chinatourstailor@hotmail.com