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Großartiger Yangtze-Fluss
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Dunhuang liegt die Stadt am westlichen Ende des Hexi-Korridors und am nördlichen Rand des Qinghai-Tibet-Plateaus. Im Nordwesten grenzt diese alte Oasenstadt an Xinjiang. Dunhuang ist die bekannteste historische Kulturstadt der Seidenstraße. Bereits im Jahre 111 v. Chr. wurde Dunhuang vom Kaiser Wudi der westlichen Han-Dynastie gegründet. Aufgrund ihrer Lage an der alten Seidenstraße spielte sie als wichtigster chinesischer Knotenpunkt dieses Handelsweges eine bedeutende Rolle im Kultur- und Warenaustausch mit dem Westen. So breitete sich der Buddhismus ausgehend von Dunhuang in China aus. Im Jahre 366 wurde der Bau der Mogao-Grotten begonnen und bis ins 14. Jahrhundert fortgeführt.Die Mogao-Grotten in Dunhuang in Nordwestchina gelten weltweit als die größte und am besten erhaltene buddhistische künstlerische Schatzkammer.

Touristische Höhepunkte
Mogao-Grotte
Die Mogao-Grotten, auch "Tausend- Buddha-Höhlen" genannt, ist ca. 25 km südöstlich vom Stadtgebiet Dunhung entfernt. Sie befinden sich an einer Klippe am östlichen Fuß des Mingsha-Berges und sind mehr als 1,6Kilometer lang. Sie bestehen aus fünf Schichten. Im Jahre 366 wurde der Bau der Mogao-Grotten begonnen. In der Regierungszeit der Tang-Kaiserin Wu Zetian gab es schon mehr als 1000 Grotten. 492 davon sind bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben. Sie sind mit mehr als 45,000 qm Wandmalereien und 2,415 farbigen Statuen aus verschiedenen Dynastien geschmückt. Darüber hinaus gibt es dort noch Steinsäulen mit lotosförmigem Sockel, Tausende von verzierten Bodenziegeln und fünf hölzerne Bauwerke. Die Mogao-Grotten gelten als Meisterwerk der Architektur-, Malerei- und Bildhauerei-Kunst. Im Jahre 1991 wurden die Mogao-Grotten von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Mondsichelsee
Der Mondsichelsee bzw. die Mondsichelquelle (chin.: Yueya Quan) ist ein halbmondförmiger See in einer 5 km südöstlich der Stadt Dunhuang in der chinesischen Provinz Gansu befindlichen Oase, die von hohen Dünen umgeben ist. Seit der Qing-Dynastie wird er Mondsichelsee genannt. Dass diese Quelle wie die Mondsichel aussieht, ist der Ursprung ihres Namens. Das Wasser ist klar und seicht. Man sagt, dass der Sand bei Sandstürmen nie in die Mondsichelsee gefallen ist. In der Quelle wachsenwunderbare Fische und Kräuter. Wenn man sie isst, hat man ein langes Leben. Deshalb wird sie auch “Medizin-Quelle” genannt. Seit der Han-Dynastie kommen viele Leute jährlich hierher, steigern den Mingsha-Berg, trinken die Quellewasser und baden in der Quelle. Es ist bereits zur Tradition geworden.
Der Mingsha-Berg
Der Mingshan-Berg liegt ca. 5 Kilometer südlich vom Stadtgebiet Dunhuangs entfernt. Dieser Berg ist 200 Meter hoch und so steil, als wäre er senkrecht mit einer riesigen Säge abgeschnitten worden. "Mingsha" bedeutet in der chinesischen Sprache "erklingender Sand". Wer bei stillem Wetter kommt, wird in der Tat nichts hören. Weht aber ein kräftiger Wind, so entsteht am Kamm der Dünen ein grollendes Geräusch. Rutscht man den Gipfel herunter, so gibt der Sand Töne von sich, was auch der Ursprung des Namens besagt. Historischen Aufzeichnungen zufolge war der Schall wie ein Ensemblestück auf traditionellen chinesischen Musikinstrumenten von diesem Berg aus zu hören. Seit alters her ist der Mingsha-Berg eine Sehenswürdigkeit des Gebietes um Dunhuang.


Dunhuang-Museum
Bei der Yangguan East Road in der Stadt Dunhuang gelegen, wurde das Dunhuang-Museum im Jahre 1979 gebaut. Es ist zuvor ein Platz für die archäologische Gruppe vom Kulturzentrum in Dunhuang. Das Museum konzentriert sich auf historische Kulturerben. Es hat eine Fläche von 2,400 qm. Heute gibt es in dem Museum insgesamtmehr als 4,000 Stücke Kulturgegenstände.

Die Pagode des Weißen Pferds
In den südwestlichen Vororten von Dunhuang steht inmitten von Feldern eine weiße, flaschenförmige Dagoba, die Pagode des Weißen Pferds (Baima Ta). Sie soll 384 von Kumarajiva an der Stelle erbaut worden sein, wo sein Schimmel, der ihn den weiten Weg durch die Wüste von Kucha bis hierher gebracht hatte, starb.

Der Yumen Guan Pass & Der Yang Guan Pass
Der Yumen Guan Pass wurde in der Regierungszeit des Han-Kaisers Wudi errichtet. Er liegt 90km nordwestlich von Dunhuang und war die einzig begehbare Stelle der nördlichen Seidenstraßenroute. Der Überlieferung nach wurde die bekannte Hetian-Jade durch diesen Pass ins damalige Reich der Mitte importiert. Das ist auch der Ursprung des Passnamens (in der chinesischen Sprache bedeutet Yumen "Jadetor" und "guan" bedeutet Pass). Die Ruinen von Yumen Guan sind fast 10m hoch und 633 qm groß.Südlich vom Yumen Guan Pass gelegen wurde der Yang Guan Pass in der Regierungsperiode des Han-Kaisers Wudi erbaut. In der alten Zeit war der Yang Guan Pass das Nadelöhr des Handelsverkehrs zwischen dem Reich der Mitte und dem Ausland. Außerdem bildete der Yang Guan die einzig begehbare Stelle der südlichen Seidenstraßenroute.
Hecang-Festung
Versorgung wie Nahrungsmittel und Wein wurden aus nähen Städten hierher befördert und gesammelt für Soldaten, die den Yumen Guan Pass bewachten.
 
Beijing Xi'an Shanghai Kunming Guilin Guangzhou Xiamen Fuzhou


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