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Xi'an

Xi'an, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi liegt in der Guanzhong-Ebene, 412m über dem Meeresspiegel und umfasst ein Gebiet von 9,983 qkm, wovon ca. 1,100 auf die Innenstadt entfallen.Sie ist die Wiege der alten chinesischen Zivilisation, die bis 4,000 vor Christus zurückreicht. Bis zum 9. Jahrhundert diente sie unter dem Namen Changan insgesamt 11 Dynastien als Hauptstadt.Während der Tang-Dynastie (618 - 907 AD) war das damalige Changan die größte Stadt der Welt. Den Namen Xi'an erhielt die Stadt im Jahr 1369.

Von hier begannen die Karawanen über die Seidenstraße nach Europa, die die westliche Welt nachhaltig veränderten. Die massive Stadtmauer und der Wassergraben, welche die Stadt umschließen, zeugen von der früheren Bedeutung Xi'ans.Xi'an wird zusammen mit Athen, Kairo und Rom als eine der vier alten Hauptstädte der Welt bezeichnet.

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Xi´an sind Terrakotta Armee, die Große Wildgans-Pagode, die kleine Wildgans-Pagode,die Thermalquelle Huaqing,das Dorf Banpo,der Stelenwald,die Große Moschee Famen-Tempel und Maoling-Mausoleum.


Touristische Höhepunkte




Terrakotta Armee
Die 1974 von Landarbeitern zufällig bei Xi’an entdeckte Terrakotta Armee ist einer der bedeutendsten archäologischen Funde des zwanzigsten Jahrhunderts.Sie dienten als Grabbeigabe des Mausoleums von Qin Shi Huang. Bereits im Alter von 13 Jahren (246 v. Chr.), kurz nach seiner Thronbesteigung, ließ der Kaiser mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen.Bisher wurden mehr als 3000 Soldaten und Pferde sowie mehr als 40.000 Waffen ausgegraben und restauriert, geschätzte weitere 5000 Figuren sind noch im Erdreich verborgen.Alle Krieger haben verschiedene Gesten, sind unterschiedlich bemalt und tragen echte Waffen zum Teil aus Bronze.

Das historische Museum der Provinz Shaanxi
Der Gebäudekomplex des historischen Museums stellt die Architektur der Tang-Dynastie nach und präsentiert die umfangreiche Geschichte Shaanxis und dessen bemerkenswerte Kultur. Dieses Museum umfasst in seinen Sammlungen 115 000 Objekteaus verschiedenen Dynastien. Unter den bedeutenden Sammlungen befinden sich Bronze, Grabmauernmalereien aus der Tang-Dynastie, Terrakotta-Statuen, Keramik, Bronzespiegel aus der Han- und Tang-Zeit, Münzen und Währungen, Kalligraphien, Reliefs, Schriftrollen, Webereien, Knochen, Holz-, Lack-, Eisen- und Steinobjekte, Siegel sowie weitere zeitgenössische Kulturrelikte und ethnische Objekte.



Die Große Wildgans-Pagode
Die Große Wildganspagode war ursprünglich ein Tempel aus der Sui-Dynastie, welcher im Jahre 647 von Kaiser Gaozong (Tang-Dynastie) zu Ehren seiner Mutter ausgebaut wurde. In diesem Tempel lebte der Mönch Xuanzang, er war 17 Jahre durch Indien gereist und hatte dort den Buddhismus kennen gelernt. Die buddhistischen Schriften, welche er von dieser Reise mitgebracht hatte, übersetzte er in diesem Tempel.Die Geschichte ist in künstlerischer Form im Roman Die Reise nach Westen aus der Ming-Dynastie (Mitte des 16. Jahrhunderts) von Wu Cheng'enfestgehalten worden, den jedes Kind in China kennt und der mehrfach verfilmt wurde. Zum Andenken des Mönches Xuanzang steht hinter der Pagode eine große Bronzeskulptur.

Die Große Wildganspagode besteht aus sieben Stockwerken. Im Inneren befindet sich eine Holztreppe, auf welcher man in die sieben Stockwerke gelangen kann und eine gute Aussicht genießt. Der Name Wildganspagode geht auf eine indische Legende zurück.



Die alte Stadtmauer
Die Stadtmauer von Xi’an wurde zwischen 1374 und 1378 erbaut und in den 1980er Jahren renoviert. Sie ist die größte weitgehend erhaltene Stadtmauer in China. Mit einer Gesamtlänge von insgesamt 13,6 km umschließt sie die Innenstadt von Xi’an. Vom Aufbau her ist sie ein ummauerter Erdwall. Ihre Breite beträgt am Sockel 18 m, an der Krone 12 m. Ihre Höhe beträgt 12 m. Vier Tore (Nordtor, Westtor, Südtor und Osttor) gewährten früher einen durch Zugbrücken geschützten Zugang zu der Stadt. Diese Zugbrücken wurden morgens durch ein Signal des Glockenturms heruntergelassen und am Abend durch ein Signal des Trommelturms wieder hochgezogen.


Glockenturm und Trommelturm
Der Glockenturm befindet sich im Kreuzungspunkt der zwei Straßen, welche vom Nord- zum Südtor bzw. vom Ost- zum Westtor verlaufen. In früheren Zeiten, als die Stadtmauer nachts verschlossen war, wurde morgens durch den Schlag dieser Glocken das Herunterlassen der Zugbrücken an den vier Toren veranlasst.

Der Turm befindet sich in der Xidajie-Straße der Stadt, kaum 1 km vom Glockenturm entfernt, und wurde im 13. Jahr der Regierungsperiode Hongwu (1380) der Ming Dynastie gebaut. Er hat eine Fläche von 1999 qm und ist 33 m hoch. In früheren Zeiten, als die Stadtmauer nachts verschlossen war, wurde abends durch den Trommelschlag das Hochziehen der Zugbrücken an den vier Toren veranlasst.




Der Stelenwald
Der Stelenwald ist ein Museum für Stelen und Steinskulpturen in der Stadt Xi'an. Die Bezeichnung "Stelenwald" rührt daher, weil hier die Stelen in einer großen Menge wie Bäume im Wald standen.

Im Museum sind heute insgesamt über 3000 Stelen (von der Han-Zeit bis zum Anfang dieses Jahrhunderts) aufbewahrt. Es ist das größte Museum für Stelen in China. Davon sind über 1000 Steine in sieben Hallen, sechs Galerien und einem Pavillon ausgestellt. Die meisten Stelen aus der Sammlung stammen aus der Zeit der Tang-Dynastie. Abreibungen von den Stelen sind käuflich zu erwerben. Das Museum ist sowohl eine Schatzkammer der chinesischen Kalligraphie, als auch für viele wichtige klassische Werke und Dokumente.




Die Thermalquelle Huaqing
Die Thermalquelle liegt am nordwestlichen Fuß des Lishan-Bergs im Kreis Lintong und ist eine bekannte Thermalquelle in der Provinz Shaanxi. Im 6. Jahr der Regierungsperiode Tianbao (748) der Tang-Dynastie ließ der Kaiser Xuanzong einen Palast um den Berg herum bauen. Der Palast hieß „Huaqingchi". „Chi" bedeutet Bad. Jedes Jahr verbrachte Xuanzong mit seiner Konkubine Yang hier den Winter. Sie badeten sich öfters. Heute haben in- und ausländische Touristen die Gelegenheit, sich persönlich in den Thermalquellen zu baden.


Das Dorf Banpo
Das Dorf Banpo war in der Zeit von 4800 - 3600 v. Chr. besiedelt. Zeitlich gesehen gehört es zur jungsteinzeitlichen Yangshao-Kultur. Heute ist es eine wichtige archäologische Fundstätte und ein bedeutendes Museum, das in der Stadt Xi'an in der chinesischen Provinz Shaanxi liegt.

Im Sozialgefüge Banpos scheint es keine strikte Rangordnung gegeben zu haben. Es wurden bereits zu dieser Zeit Pflanzenfasern und Tierhaare zu Webfäden versponnen und auch Webstätten wurden gefunden. Keramikgefäße weisen geometrische Muster, einfache Schriftzeichen, aber auch künstlerische Abbildungen von menschlichen Gesichtern und Tieren wie Fischen und Hirschen auf. Die Banpo-Stätte steht seit 1961 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.





Die Große Moschee
Die Moschee liegt in der Huajue-Gasse am nordwestlichen Rand des Trommelturms. Früher hieß sie Huajue-Tempel und Dongda-Kloster. Sie wurde 742 während der Tang-Dynastie erbaut, nimmt ein Terrain von 12,000 qm ein und hat eine Baufläche von 4000 qm. Sie ist bisher die größte und am vollständigsten erhaltene Moschee in China. Das Hauptbauwerk ist eine große Halle, die 7 Räume breit und 9 Räume lang ist. Das Gebäude ist dem chinesischen Baustil angepasst und von Gärten umringt. Der Vorhof ist für die Öffentlichkeit zugänglich, die Gebetsräume sind Muslimen vorbehalten.

Xi'an Karte


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